Craniosacrale biodynamische Körperarbeit

 
sanfte Berührung - achtsame Impulse - der Atem, der uns durchströmt
 

Die Weisheit unseres Körpers ermöglicht es jeden Tag ohne HIlfe seine Zellen, Blutkörperchen und sich selbst immer wieder vollständig zu erneuern. Wenn ein Problem auftritt, lässt uns der Körper das wissen und - das Erstaunliche: auch wie man es lösen kann. Allerdings nur dann wenn man gelernt hat den Impulsen des Körpers zu folgen, zuzuhören und ihm die Möglichkeit zu geben, von innen heraus zu tun was es braucht.

Cranio ist für mich eine wunderbare Möglichkeit, der Seele wieder Raum im Körper zu verschaffen. 
Durch das Geschenk einer sehr tiefgehenden Entspannung wird Selbstheilung möglich. Verkrampfungen, Verspannungen, sowie mentale Programme lösen sich, der Geist kommt zur Ruhe, der Strom der Lebenskraft pulsiert auf eine ungehinderte Weise durch den Körper und es entsteht Abstand - zu allen Lebensthemen, die gerade noch wichtig waren. Damit kann sich eine völlig neue Sicht auf das Leben einstellen.

 

Atem des Lebens

ist die uns innewohnende Lebenskraft,
ist Intelligenz, die uns formt,
ist Kraft, die uns bewegt,
ist Energie, die in uns pulsiert,
ist Liebe, die sich in uns entfaltet,
ist unser Sein in Bewegung.

Atem des Lebens

wird im Körper in feinen rhythmischen Bewegungen spürbar
unsere Knochen, das Gewebe, unsere Flüssigkeitssysteme
pulsieren in fein abgestimmter Weise,
sanfte Bewegung von innen,
sorgt für Wachsen und Ausdehnen
für Stillwerden und Wohlergehen.

Atem des Lebens

ist der Hauch der Heilung,
der Festhalten und Anspannung,
Haltemuster und Verklebungen
von innen her lösen kann.
Die feinen Atembewegungen im Körper
schaffen wieder Gleichgewicht und WohlSein.



Zitat von Dr. Rollin Becker, einem großartigen Lehrer der Biodynamik:

Ich behandle, um Gesundheit in Stand zu setzen,
Ich behandle nicht, um das Problem zu korrigieren.
Indem ich so behandle, öffne ich die Tore für den Körper,
damit er tun kann, was er braucht,
mit seinen eigenen lebendigen Kräften.



Was versteht man unter Craniosacraler Therapie?

Craniosacrale Therapie hat sich aus der Osteopathie entwickelt. William G. Sutherland (Osteopath, 1873 – 1954) entdeckte, dass die Knochen des Schädels kein fest verwachsenes starres Gebilde sind, sondern in bestimmten Rhythmen schwingen und beweglich sind. Dieser Rhythmus ist mit den Händen fühlbar und gleicht einem Ein- und Ausatmen. Später entdeckte er die Bewegung und die Landkarte der Membranen, ihr Bewegungsausmaß, ihre Bewegungsrichtung und er spürte ihre Beziehung zum ganzen Körper. Danach entdeckte er, dass auch das Nervengewebe wechselseitige Spannung und ein bestimmtes Bewegungsausmaß besitzt, schließlich, im Laufe seiner 40-jährigen Arbeit gelangte er in immer tiefer gehende Schichten, in denen er den "Breath of Life", den Lebensatem wahr nahm, der die Fähigkeit besitzt, den Körper von innen nach außen zu regenerieren, und der einer der tiefsten Mechanismen der Selbstkorrektur für den Körper darstellt. 

Der Name der Methode leitet sich von den lateinischen Bezeichnungen Cranium, dem knöchernen Schädel und Sacrum dem Kreuzbein ab. Sie bilden die beiden Pole des craniosacralen Systems das vom Kopf bis zum untersten Ende der Wirbelsäule reicht. Von Häuten ausgekleidet und einer Flüssigkeit durchspült umhüllt es unser zentrales Nervensystem. Es ist ständig in Bewegung und beeinflusst unseren gesamten Organismus. Einschränkungen wirken sich auf unser physisches und emotionales Befinden aus. Sutherland entwickelte feine mechanische Techniken um solche Einschränkungen zu korrigieren.

Biomechanische Craniosacral-Arbeit bezieht sich auf diese Techniken, arbeitet mit aktiver Korrektur vor allem auf der Ebene der Knochen und Membranen und mit dem Craniosacralen Rhythmus (CSR).

Biodynamische Craniosacral-Arbeit ist auf den Lebensatem ausgerichtet, ohne jegliche direkte Korrektur, mit Hilfe und in Zusammenarbeit mit der inne wohnenden Intelligenz und ursprünglichen Lebenskraft des Körpers, die selbst weiß was es braucht.
 
 

Stadtausstellung / Gemeindeausstellung Österreich